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Wie die Stiftung
entstanden ist
Der Chemiker Otto Bayer erarbeitete schon in jungen Jahren als Leiter des Wissenschaftlichen
Hauptlabors der I.G. Farbenindustrie AG im Werk Leverkusen zahlreiche
innovative Forschungsergebnisse. Seine herausragende Entdeckung der
Polyurethane verbindet seinen Namen auf Dauer mit einer Gruppe von
Kunststoffen, die heute in ihren vielseitigen Anwendungen aus dem
täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind: von Weichschäumen
für Matratzen über Kälteisolierungen für
Kühlschränke bis hin zu vielen Teilen der Autoausstattung.
Trotz seines umfangreichen Arbeitsbereiches war es ihm stets ein ganz
besonderes Anliegen, sich um die persönlichen und familiären
Verhältnisse seiner Mitarbeiter zu kümmern und in Notfällen
selbst helfend einzugreifen.
Aus vielfältigen Erfahrungen heraus erwuchs der Entschluss des
kinderlos gebliebenen Ehepaares, gemeinsam eine Institution zu schaffen,
die in Not geratenen Menschen helfen sollte. Leider war es Prof. Dr. Otto
Bayer nicht mehr vergönnt, dieses Vorhaben noch zu seinen Lebzeiten zu
verwirklichen. Er starb im August 1982. So blieb es Lonny Bayer vorbehalten,
im Jahr 1984 im Gedenken an ihren Ehemann die "Otto und Lonny Bayer
Stiftung" ins Leben zu rufen.
1993 verlieh der Bundesverband Deutscher Stiftungen Lonny Bayer als Anerkennung ihres stifterischen
Lebenswerkes die Medaille für Verdienste um das Stiftungswesen.
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